Am 19.09.2026 haben wir als Team die Gedenkstätte „Schloss Hartheim“ besucht. Ein Ort, der uns als Sozialarbeiter*innen besonders viel zu sagen hat.
Hier wurden in der NS-Zeit ca. 30.000 Menschen mit Behinderung und psychischen Erkrankungen ermordet. Menschen, die als „lebensunwert“ stigmatisiert wurden. Für uns als Berufsgruppe, die sich täglich unter anderem für Würde, Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen einsetzt, ist der Besuch eine eindringliche Erinnerung daran, wozu Ausgrenzung und Entmenschlichung führen können, und warum unsere Arbeit heute so wichtig ist.
Hartheim zeigt uns: Soziale Arbeit trägt Verantwortung. Verantwortung, hinzuschauen statt wegzusehen. Verantwortung, für die Rechte und die Würde jedes Menschen einzustehen – unabhängig von Fähigkeiten, Diagnosen, oder gesellschaftlicher „Nützlichkeit“. Die Geschichte mahnt uns, wachsam zu bleiben gegenüber jeder Form von Abwertung menschlichen Lebens.
Besonders war für uns auch, dass wir 2024 als Organisation ein Mahnmahl stiften durften, das heute im Meditationsraum von Schloss Hartheim steht – als stilles Zeichen des Gedenkens an all die Kinder, die damals in solchen NS-Institutionen ihr Leben verloren haben. Mehr dazu hier un dem damaligen Blogbeitrag.
Ein bewegender, nachdenklich machender Tag, der uns in unserer täglichen Arbeit noch einmal bestärkt hat.







