Literatur SIÖ/231/2025 – Das kannst du dir sparen!

Budgetkonsolidierung und Sozialstaat  

von Christine Stelzer-Orthofer

Literatur und Quellen

AK (2025): Ab 2026: Geringfügiger Zuverdienst zu Arbeitslosengeld und Notstandshilfe eingeschränkt. https://www.arbeiterkammer.at/beratung/arbeitundrecht/Arbeitslosigkeit/Ab-2026-Geringfuegiger-Zuverdienst-zum-Arbeitslosengeld-e.html dl. 28.10.2025

Butterwegge (2007): Rechtfertigung, Maßnahmen und Folgen einer neoliberalen (Sozial-)Politik. In: Butterwegge/Lösch/Ptak: Kritik des Neoliberalismus. Wiesbaden

Fessler/Schürz (2024): Privateigentum und Zugang zu Ressourcen: Wege zu einer egalitären Gesellschaft in Österreich. In: Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) (Hg.): Sozialbericht 2024, Band II: Sozialpolitische Analysen. Wien S 297-344

FISK (2024): Budgetäre Wirkung möglicher Konsolidierungsmaßnahmen. Dl.  www.fiskalrat.at Budgetäre Wirkung möglicher Konsolidierungsmaßnahmen /202411-Budgetäre%20Wirkung%20möglicher%20Konsolidierungsmaßnahmen.pdf dl. 24.10.2025

Hirtenlehner /Hummelsheim (2011): Schützt soziale Sicherheit vor Kriminalitätsfurcht? In: Monatszeitschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform, Ausgabe 3/11

Lamei u.a. (2024): Lebensbedingungen, Armut und Ausgrenzung. In: Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) (Hg.): Sozialbericht 2024, Band II: Sozialpolitische Analysen. Wien S 9-97

Momentum Institut (2025a): Policy Brief 6/2025: Budgetsanierung: Sparen auf Frauenrücken. https://www.momentum-insitut.at/publikation/Budgetsanierung: Sparen auf Frauenrücken – Momentum Institut  dl. 23.10.2025

Momentum Institut (2025b): EU-Vergleich: Österreichs Sparkurs zählt zu den strengsten. https://www.momentum-institut.at/news/eu-vergleich-österrechs-sparkurs-zaehlt-zu-den-strengsten/  dl. 23.10.25

Momentum Institut (2024): Budetdefizit: Vermögensbezogene Steuern nutzen. https://www.momentum-insitut.at/news/budgetdefizit-vermoegensbezogene-steuern-nutzen/ dl. 27.10.2025

ÖGB (2025): Weiterbildung muss leistbar und fair bleiben.  https://www.oegb.at/themen/arbeitsmarkt/arbeitsmarktpolitik/bildungskarenz-neu–was-ab-2026-gilt-  dl. 27.10.2025

Der STANDARD 20.7.2025 sowie 30.7.2025

WIFO (2023): Umverteilung durch den Staat in Österreich.   https://www.wifo.ac.at/news/umverteilung-durch-den-staat-in-oesterreich/#:~:text=Einschließlich  dl. 23.10.25

Wilkinson/Pickett (2010): Gleichheit ist Glück. Frankfurt


Investitionen in Soziale Unternehmen als volkswirtschaftlicher Hebel Warum Kürzungen in der Arbeitsmarktpolitik langfristig teurer kommen

von Eva Winterer

Literatur und Quellen

1 Definition Langzeitbeschäftigungslosigkeit: Der Indikator der Langzeitbeschäftigungslosigkeit ist am besten geeignet, um lange andauernde und verfestigte Arbeitslosigkeit zu messen. Als langzeitbeschäftigungslos gelten Menschen, die zumindest zwölf Monate beim AMS gemeldet waren. Anders als bei der Langzeitarbeitslosigkeit werden hier Schulungszeiten oder auch die Suche nach einer Lehrstelle gleich wie Arbeitslosigkeit behandelt.

¹ Gabriel Felbermayr in: Nachrichten.at, „Österreich steuert auf ein verlorenes Jahrzehnt zu“, 7. Oktober 2025, https://www.nachrichten.at/wirtschaft/oesterreich-steuert-auf-ein-verlorenes-jahrzehnt-zu;art15,4094640

² Gabriel Felbermayr in: SN.at, „Wifo: Österreichs Wirtschaft droht verlorenes Jahrzehnt“, 7. Oktober 2025, https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/wifo-ihs-konjunkturprognose-185581489

³ Gabriel Felbermayr in: Vienna.at, „Wifo-Chef Felbermayr begrüßt KV-Abschluss bei Metallern“, 5. Oktober 2025, https://www.vienna.at/wifo-chef-felbermayr-begruesst-kv-abschluss-bei-metallern/9715841

⁴ Gabriel Felbermayr in: Salzburg24.at, „’Keine befriedigende Situation‘ beim Budget: Wifo-Chef Gabriel Felbermayr in der ORF-‚Pressestunde'“, 5. Oktober 2025, https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/keine-befriedigende-situation-beim-budget-wifo-chef-gabriel-felbermayr-in-der-orf-pressestunde-art-304349

⁵ Gabriel Felbermayr in: Nachrichten.at, 7. Oktober 2025 (wie Fußnote 1)


Kürzungen als Sachzwang

von Matthias Zaugg

Literatur und Quellen

Diebäcker, Marc, Judith Ranftler, Tamara Strahner, & Gudrun Wolfgruber (2009). „Neoliberale Strategien und die Regulierung sozialer Organisationen im lokalen Staat. Von der Ökonomisierung des Politischen zur Depolitisierung und Deprofessionalisierung der Sozialen Arbeit – Teil I“. soziales_kapital 3.

Stadt Wien (2001). Handbuch der Stadt Wien 2001. Bd. 115. Wien: Jugend & Volk GmbH.

Stadt Wien (2025). „Budget 2026: Wohlstand sichern. Sozialen Zusammenhalt stärken.“ Abgerufen am 19.10.2025 (https*//www.wien.gv.at/politik/budget-2026).


Solidarität, Schutz und gesellschaftliche Verantwortung

von Günter Bruchmann

Literatur und Quellen

(1) https://www.fpoe.at/aktuell/artikel-detailansicht/sozialschmarotzer-zieht-es-nach-wien-soll-uns-recht-sein (abgerufen am 15.11.2025)

RTV Aktuell. (2025). Sozialschmarotzer zieht es nach Wien – soll uns recht sein. Garsten: RTV Regionalfernsehen e.U.

(2) https://www.youtube.com/watch?v=q_MZQepuRL0 (abgerufen am 15.11.2025)

OE24.TV. (2025). Das neue steiermärkische Sozialunterstützungsgesetz | Hannes Amesbauer. Wien: oe24 GmbH & Co KG.

(3) https://www.derstandard.at/story/3000000212917/bei-ihnen-gibt-es-kaum-etwas-zu-holen-warum-die-oevp-dennoch-so-gern-ueber-arbeitslose-spricht (abgerufen am 15.11.2025)

Szigetvari, A. (2024). Bei ihnen gibt es kaum etwas zu holen: Warum die ÖVP dennoch so gern über Arbeitslose spricht. Wien: STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H.

(4) https://www.statistik.at/statistiken/volkswirtschaft-und-oeffentliche-finanzen/preise-und-preisindizes/verbraucherpreisindex-vpi/hvpi (abgerufen am 15.11.2025)

STATISTIK AUSTRIA. (2025). Verbraucherpreisindex (VPI/HVPI). Wien: Bundesanstalt Statistik Österreich.

(5) https://www.sozialministerium.gv.at/dam/jcr:78c9bb1b-452e-42ee-90a5-e9e00a74a14d/MSSH_Leistungsbezug_Lebensbedingungen.pdf (abgerufen am 15.11.2025)

Lamei N., Korunovska J., Heuberger R., Pratscher K. (2025). Mindestsicherung und Sozialhilfe: Leistungsbezug und Lebensbedingungen. Ergebnisse und Analysen aus der Mindestsicherungs- und Sozialhilfestatistik 2024 und aus EU-SILC 2022 bis 2024. Wien: Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMASGPK); Tabelle 36, S.116, Durchschnittliche Bezugsdauer der SH in der Stmk.

(6) https://www.soziales.steiermark.at/cms/beitrag/12706097/61183307/ (abgerufen am 15.11.2025)

Amt der Steiermärkischen Landesregierung. (2025). Die Sozialunterstützung im Detail. Graz: Land Steiermark, Landesamtsdirektion, Referat Kommunikation Land Steiermark.

(7) https://www.statistik.at/statistiken/bevoelkerung-und-soziales/sozialleistungen/sozialquote-sozialausgaben-und-finanzierung (abgerufen am 15.11.2025)

STATISTIK AUSTRIA. (2025). Sozialquote, Sozialausgaben und Finanzierung. Wien: Bundesanstalt Statistik Österreich.

(8) https://www.landesentwicklung.steiermark.at/cms/dokumente/12658765/a3d9baef/Heft%202-2025%20Text%20Arbeitsmarkt%202024.pdf (abgerufen am 15.11.2025)

Abteilung 17 Landes- und Regionalentwicklung. (2025). Steiermark –

Arbeitsmarkt 2024. Graz: Amt der Steiermärkischen Landesregierung, A17 Referat Statistik und Geoinformation.


„…. und immer weiter optimieren“: Über Soziale Arbeit im Neoliberalisms

SIÖ-Redaktion im Gespräch mit Mechthild Seithe

Literatur und Quellen

[1] Henn, S./Lochner, B./Meiner-Teubner, Ch. (2017): Arbeitsbedingungen als Ausdruck gesellschaftlicher Anerkennung Sozialer Arbeit. Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften. Berlin.
Kahl, Y./Bauknecht, J. (2023): Psychische und emotionale Erschöpfung von Fachkräften der Sozialen Arbeit. Entwicklung, Ausmaß und die Rolle von Belastungs- und Resilienzfaktoren. In: Soziale Passagen (2023) 15. S. 213ff.
Mohr, S. (2017): Abschied vom Managerialismus. Das Verhältnis von Profession und Organisation in der Sozialen Arbeit. Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades. Eingereicht an der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld.
Seithe, M. (2024): Kritische PraktikerInnen der Sozialen Arbeit – Eine Befragung. Unveröffentlichtes Manuskript. Oranienburg. Online einsehbar unter: https://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2025/02/07/praxis-kritik-2024.

[2] Kersting, K. (2021): Zur Macht objektiv Kälte verursachender Strukturen in sozialen Berufen. In: Kraus, B./Krieger, W. (Hrsg.) (2021): Macht in der Sozialen Arbeit. Interaktionsverhältnisse zwischen Kontrolle, Partizipation und Freisetzung. 5. Aufl. Detmold: Jacobs Verlag. S. 253ff.

[3]Winkler, M. (2014): Soziale Arbeit – dringende Erinnerung an ihr emanzipatorisches Potential. In: Panitzsch-Wiebe, M./ Becker, B./Kunstreich, T.: Politik der Sozialen Arbeit – Politik des Sozialen. Opladen: Barbara Budrich. S. 30ff.

[4] Erlach, Thomas (2009): Worte verändern die Welt. Die Macht der Sprache in der ökonomisierten Sozialen Arbeit. Neumünster. Die Brücke.

[5] Birgmeier, B. (2016): Wissenschaftstheoretische und philosophisch-anthropologische Szenarien des „Ökonomischen“ im Kontext sozialpädagogischer Denk- und Handlungslogiken. In: Müller, C./Mührel, E./ Birgmeier, B. (Hrsg.): Soziale Arbeit in der Ökonomisierungsfalle. Wiesbaden: Springer VS Verlag. S. 65ff.

[6] Lutz, R. (2008): Perspektiven der Sozialen Arbeit. In: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ) 12 – 13/2008, S. 3-10.


Betriebliche Soziale Arbeit in Österreich: Ein Handlungsfeld im Aufbruch

von Alois Huber, Martina Meusburger

Literatur und Quellen

[1] https://assets.new.siemens.com/siemens/assets/api/uuid:f32aa8f67425197d2ac83bac6b98711a263c86ec/ehs-100-jahre-sozialberatung.pdf

[2] Vergl. Treier, Michael (2016): Betriebliches Arbeitsfähigkeitsmanagement – Mehr als nur Gesundheitsförderung, 2. Auflage, Springer Verlag

[3] https://www.rehadat.de/lexikon/Lex-Betriebliche-Sozialarbeit/

[4] Vergl. Klein, Martin (2021): Eine kleine Einführung in die Betriebliche Soziale Arbeit, Beltz Juventa Verlag, S.13ff oder auch Krings-Sarhan, Vanessa (2012): Betriebliche Soziale Arbeit in lernenden Organisationen – ein Modell zur erfolgreichen Personal-, Team- und Organisationsentwicklung, Akademiker Verlag, S25ff, oder auch Baumgartner, Edgar/Sommerfeld, Peter (2016): Betriebliche Soziale Arbeit, Empirische Analyse und theoretische Verortung, Springer Verlag, S 5ff, oder auch: https://hadpsa.de/wp-content/uploads/2021/04/Text-fuer-IFSW-10.08.20_Lei.pdf, Bremmer, Michael (2020): 100 Jahre betriebliche Sozialarbeit – Entwicklung, Geschickte und Wandel der Betriebssozialarbeit, in Klein, Susanne/Appelt Hans-Jürgen (Hg.): Praxishandbuch betriebliche Sozialarbeit, 7. Auflage, Assanger Verlag

[5] siehe: https://avenirsocial.ch/wp-content/uploads/2022/02/WEB_RZ_Flyer_A5_Leitbild_BS_yc_040222.pdf

[6] siehe https://www.bbs-ev.de/files/web/material/Rahmenkonzeption_Kurzfassung_v08.pdf

[7] vergl.: Klein, Martin/Schermaier-Stöckl Barbara (2021): Vertrauen in der Betrieblichen Sozialen Arbeit, Schweigepflicht – Datenschutz – Zeugnisverweigerungsrecht, Reihe Betriebliche Soziale Arbeit, Beltz Juventa Weinheim

[8] vergl. Klein Martin/Mennemann Hugo (2023): Case Management in der Betrieblichen Sozialen Arbeit – ein Praxisbuch, Reihe Betriebliche Soziale Arbeit, Beltz Juventa Weinheim

[9] Vergl. Stoll, Bettina (2013): Betriebliche Sozialarbeit – Aufgaben und Bedeutung, 2. Auflage Walhalla Fachverlag

[10] verl. Nguyen, Hoang Long (2023): Betriebliche Sozialberatung im Kontext von Corporate Social Responsibility, WBV Media GmbH &Co. KG, Bielefeled

[11] vergl. https://forschungsnetzwerk.ams.at/dam/jcr:098ce39a-a843-4270-bcbc-828b65fb9615/Kosten-Nutzen-Analyse_betrieblicher_Sozialarbeit.pdf

[12] https://www.dirnberger.co.at/files/attachments/9221/104548_2010.pdf

[13] vergl. Themel, Jürgen/Illmarinen (2013): Arbeitsleben 2025 – Das Haus der Arbeitsfähigkeit im Unternehmen bauen, VSA Verlag Hamburg

[14] vergl. Mathias, Michael (2013): Employee Assistance Programm, Akademiker Verlag Saarbrücken oder auch Esch, Karin (2024): Engagierte Mitarbeitende mit EAP, Wiley Verlag Weinheim

[15] siehe: https://www.zeitraeume.at/

[16] Huber, Alois (2021): Soziale Arbeit in Betrieben, S138ff in: Wirth, Jan V., Wartenpfuhl, Birgit (Hrsg.): in Trouble. Ein Tag im Leben von Sozialarbeiter*innen aus 44 Praxisfeldern, Beltz Juventa Weinheim

[17] siehe: https://www.hilfswerk.at/niederoesterreich/betriebssozialarbeit-georg-fischer/

[18] Näheres hierzu siehe: Angebote für Betriebe und Unternehmen


Partizipation auf dem Prüfstand. Fünf Argumente für ein Mehr an Partizipation in Sozialen Einrichtungen.

von Marc Diebäcker

Literatur und Quellen

Debiel, Stefanie/Wagner, Leonie (2017): Partizipation in der Sozialen Arbeit. Geschichtliche Entwicklungen und professionstheoretische Verortungen. In: Schäuble, Barbara/Wagner, Leonie (Hg.): Partizipative Hilfeplanung. Beltz°: Weinheim, S. 14-27.

Diebäcker, Marc (2024): Beratung und Beziehung in der Offenen Jugendarbeit. In: SIÖ 224, S. 46-50

Diebäcker, Marc/Ranftler, Judith/Strahner, Tamara/Wolfgruber, Gudrun (2009): Zeugnisse alltäglichen Leidens in sozialen Organisationen. In: soziales kapital 4, S. 1-17.

Diebäcker, Marc/Reutlinger, Christian (2026): Soziale Einrichtungen. UTB/Barbara Budrich: Leverkusen, im Erscheinen.

Diebäcker, Marc/Reutlinger, Christian (2018): Institutionelle Raumforschung – eine Programmskizze. In: Dies. (Hg.): Institutionelle Räume Sozialer Arbeit. Explorative Zugänge. Springer VS: Wiesbaden, S. 165-182.

Goffman, Erving (1973): Asyle. Suhrkamp: Frankfurt am Main.

Lange, Jens (2003): Partizipation: Überlegungen zum Verhältnis der politischen und der sozialpädagogischen Dimension eines Begriffs in einer (rhetorisch) modernisierten Sozialen Arbeit.  https://d-nb.info/1095514695/34 (04.11.2025).

Moser, Michaela (2020): Nutzer*innen-Partizipation in sozialen Organisationen. Status Quo, Defizite, Perspektiven. In: Die Armutskonferenz et al. (Hg.): Stimmen gegen Armut. BoD-Verlag, S. 241-244.

Rosa, Hartmut (2025): Soziologe Rosa: „Wir müssen anfangen, uns gelegentlich über Vorschriften hinwegzusetzen“. In: der Standard vom 15.10.2025.

Schnurr, Stefan (2018): Partizipation. In: Graßhoff, Gunther/Renker, Anna/Schroer, Wolfgang (Hg.): Soziale Arbeit. Eine elementare Einführung. Springer VS: Wiesbaden, S. 631-648.

Wright Michael T./Block, Martina/von Unger, Hella (2008): Partizipation in der Zusammenarbeit zwischen Zielgruppe, Projekt und Geldgeber. In: Gesundheitswesen 70, S. 70: 748 – 754

Infokasten C

Soziale Einrichtungen: Aus einer kritisch-sozialwissenschaftlichen Position sind Soziale Einrichtungen institutionalisierte, organisierte und lokal verortete soziale Angebote für Adressat*innen. Soziale Einrichtungen sind dynamisch und wandelbar sowie durch Eigenlogiken und alltägliche Praktiken der Angebotsnutzer*innen und des Personals als auch durch organisatorische Abläufe und Bedingungen geprägt. Als (sozial)staatliche Scharniere in Prozessen der gesellschaftlichen In- und Exklusion spiegeln sich in den sozialen Ordnungen, Praktiken und Settings sowie Beziehungsverhältnissen vor Ort, soziale Ungleichheiten und spezifische gesellschaftliche Funktionen wider. (Diebäcker/Reutlinger 2026).