Literatur SIÖ/233/2026 – Soziale Arbeit im Nationalsozialismus

Volksgemeinschaftsideologie und Volkspflege im Nationalsozialismus

Heinz Sünker

Literatur und Quellen

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Adorno, Th. W.: Briefe an die Eltern 1939-1951, hg. v. Ch. Gödde/ H. Lonitz. Frankfurt/M. 2003

Althaus, H.: Nationalsozialistische Volkswohlfahrt. Wesen, Aufgaben und Aufbau. Berlin 1937

Aly, G. / Roth, K.H.: Die restlose Erfassung. Volkszählen, Identifizieren, Aussondern im Nationalsozialismus. Berlin 1984

Bhatia, L./Stracke, St.: Vergessene Opfer. Die NS-Vergangenheit der Wuppertaler Kriminalpolizei. Bremen/Wuppertal 2018

Bollenbeck, G.: Tradition, Avantgarde, Reaktion. Deutsche Kontroversen um die kulturelle Moderne 1880-1945. Frankfurt/M.

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Nolzen, A.: Facetten der Sozialdisziplinierung: Die NSDAP im „Dritten Reich“, in: Sozialwissenschaftliche Literatur Rundschau 27 (H. 48) 2004, 38 – 44

Otto, H.-U. / Sünker, H. (Hrsg.): Soziale Arbeit und Faschismus. Bielefeld 1986

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Schleicher, R.: Die Wandlung der Wohlfahrtspflege durch den Nationalsozialismus. Diss. Heidelberg 1939

Schnurr, St.: Sozialpädagogen im Nationalsozialismus. Eine Fallstudie zur sozialpädagogischen Bewegung im Übergang zum NS-Staat. Weinheim 1997

Sünker, H. Sozialpolitik und “Volkspflege” im Nationalsozialismus: Zur faschistischen Aufhebung von Wohlfahrtsstaatlichkeit, in: Tel Aviver Jahrbuch für Deutsche Geschichte XXIII (1994), 79-92

Sünker, H.: Community’s Discontent: the Ideology of Volk community in National Socialism, in: Policy Futures in Education 4 (3) 2006, 306-319

Sunker, H.: Kritische Theorie und Analyse des Nationalsozialismus, in: Heinz, M./Gretic, G. (Hrsg.): Philosophie und Zeitgeist im Nationalsozialismus. Würzburg 2006a, 67-86

Sünker, H.: Volksgemeinschaftsideologie in Nazi Deutschland. Gesellschaftspolitik als Radikalisierung sozialer Ausgrenzung und Ausschließung, in: neue praxis 5 (2) 2025, 162-174

Sünker, H./ Braches-Chyrek, R.: Soziale Arbeit in guter Gesellschaft – Soziale Arbeit und gute Gesellschaft, in: Dies: Soziale Arbeit in guter Gesellschaft. Wiesbaden 2024, 1-16

Roth, K. H.: Wages of Destruction? Adam Toozes Auseinandersetzung mit der Wirtschaftspolitik des deutschen Faschismus, in: Sozial.Geschichte Online 10, 2013, 147-163

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Witt, Th. E. J. de: The Economics and Politics of Welfare in the Third Reich, in: Central European History XI (1978), 256 –278;

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Fürsorge als „Volkspflege“

Helga Amesberger und Brigitte Halbmayr

Literatur und Quellen

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Amesberger, Helga; Halbmayr, Brigitte; Rajal, Elke (2020): Stigma asozial. Geschlechtsspezifische Zuschreibungen, behördliche Routinen und Orte der Verfolgung im Nationalsozialismus. Wien.

Amthor, Ralph-Christian; Kuhlmann, Carola; Bender-Junker, Birgit (Hrsg.): Kontinuitäten und Diskontinuitäten Sozialer Arbeit nach dem Ende des Nationalsozialismus. Band 1: Berufsbiografische Verläufe zwischen ideologischen Kontinuitäten, Migration und Reeducation. Band 2: Institutionen, Ausbildung und Arbeitsfelder Sozialer Arbeit nach 1945. Weinheim und Basel 2022.

Bock, Gisela (1986): Zwangssterilisationen im Nationalsozialismus. Studien zur Rassenpolitik und Frauenpolitik. Opladen.

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Goldberger, Josef (2004): NS-Gesundheitspolitik in Oberdonau. Die administrative Konstruktion des „Minderwertes“. Linz.

Kepplinger, Brigitte (2004): Tötungsanstalt Hartheim 1940–1945, in: Brigitte Kepplinger, Gerhart Marckhgott, † Hartmut Reese: Tötungsanstalt Hartheim, 2. erweiterte Auflage. Linz, 63–116.

Kreitner, Christoph (2008): Öffentliche Jugendfürsorge in der NS-Zeit. Stadtjugendamt Klagenfurt und Kreisjugendamt Villach im Vergleich, in: Österreichischer Berufsverband der SozialarbeiterInnen (Hg.): SIO – Sozialarbeit in Österreich. Wien, 13–16.

Neugebauer, Wolfgang (1992): Zwangssterilisation und „Euthanasie“ in Österreich 1940–1945, in: Zeitgeschichte, 19. Jg. H. 1/2, 17–28.

Sieder, Reinhard; Smioski, Andrea (2012): Der Kindheit beraubt. Gewalt in den Erziehungsheimen der Stadt Wien (1950er bis 1980er Jahre), unter Mitarbeit von Holger Eich und Sabine Kirschenhofer. Innsbruck–Wien–Bozen.

Spring, Claudia (2009): Zwischen Krieg und Euthanasie. Zwangssterilisationen in Wien 1940–1945. Wien.


Erinnern und Gedenken in Hartheim

Irene Zauner-Leitner & Florian Schwanninger

Literatur und Quellen

[1] Vgl. Brigitte Kepplinger, Die Tötungsanstalt Hartheim 1940-1945, in: Tötungsanstalt Hartheim, hrsg. v. Brigitte Kepplinger/Gerhart Marckhgott/Hartmut Reese, Linz 2008, S. 63-116, hier S. 63-66.

[2] Vgl. Florian Schwanninger, Hartheim 1940-1944, in: Neue Studien zu nationalsozialistischen Massentötungen durch Giftgas. Historische Bedeutung, technische Entwicklung, revisionistische Leugnung, hrsg. v. Günter Morsch/Bertrand Perz, Berlin 2012, S. 118-130, hier S. 118f.

[3] Vgl. ebd., S. 126.

[4] Vgl. Florian Schwanninger, Den Opfern einen Namen geben. Die Recherche nach den in Hartheim ermordeten Menschen im Rahmen des Projekts „Gedenkbuch Hartheim“, in: Tötungsanstalt Hartheim, S. 131-143.

[5] Vgl. E. Klee, „Euthanasie“ im NS-Staat. Die „Vernichtung lebensunwerten Lebens“, Frankfurt/Main 1983, S. 490.

[6] Zu diesem Transfer von Personal siehe: Sara Berger, Experten der Vernichtung: Das T4-Reinhardt-Netzwerk in den Lagern Belzec, Sobibor und Treblinka, Hamburg 2013.

[7] Brigitte Kepplinger/Hartmut Reese, Die nationalsozialistischen Euthanasie-Verbrechen: Orte und „Aktionen“, in: Tötungsanstalt Hartheim, S. 437-473, hier S. 462.

[8] Vgl. Schwanninger, Hartheim 1940-1944, S. 129.

[9] Vgl. Florian Zehethofer, Chronik des Oberösterreichischen Landeswohltätigkeitsvereines. Chronik der Entwicklung des Vereines in der 2. Hälfte seines hundertjährigen Bestehens von 1945 bis zur Jahrtausendwende (unveröff. Manuskript) S. 2-7.

[10] Vgl. ebd., S. 8.

[11] Vgl. Hartmut Reese/Brigitte Kepplinger, Das Gedenken in Hartheim, in: Tötungsanstalt Hartheim, S. 523-548, S. 524.

[12] Vgl. Zehethofer, Chronik des Oberösterreichischen Landeswohltätigkeitsvereines, S. 8.

[13] Brigitte Kepplinger, Gedenkstätten für die Opfer der NS-Euthanasie in Österreich, in: Tötungsanstalt Hartheim, S. 549-599, hier S. 552.

[14] Vgl. Florian Schwanninger, „Meine Aufgabe in Hartheim bestand lediglich darin, Akten zu vernichten.“ Das Projekt „Gedenkbuch Hartheim“ als Beitrag zur Rekonstruktion der NS-Euthanasieverbrechen im Schloss Hartheim 1940-1944, in: Jahrbuch 2007. Schwerpunkt: Namentliche Erfassung von NS-Opfern, hrsg. v. Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands, Wien 2007, S. 95-107, hier S. 98-101.

[15] Vgl. ebd., S. 528.

[16] Zehethofer, Chronik des Oberösterreichischen Landeswohltätigkeitsvereines, S. 26.

[17] Vgl. ebd., S. 28.

[18] Vgl. ebd., S. 37f.

[19] Vgl. Reinhold Gärtner, Erinnern und Erinnerungskultur, in: Politik im Viervierteltakt. Personen, Strukturen und Inhalte in Oberösterreich, hrsg. v. David M. Wineroither, Wien 2010, S. 167-184, hier S. 174f.

[20] Bertrand Perz/Heidemarie Uhl, Gedächtnis-Orte im „Kampf um die Erinnerung“. Gedenkstätten für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges und für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, in: Memoria Austriae I. Menschen, Mythen, Zeiten, hrsg. v. Emil Brix/Ernst Bruckmüller/Hannes Stekl (Wien 2004) S. 545-579, S. 546.

[21] Vgl. Kepplinger, Gedenkstätten für die Opfer der NS-Euthanasie in Österreich, S. 563. [1] vgl. Herbert Friedl, Ort des Geschehens – Ort der Erinnerung. In: Wert des Lebens. Gedenken – Lernen – Begreifen. Begleitpublikation zur Ausstellung des Landes OÖ in Schloss Hartheim 2003, hg. v. Institut für Gesellschafts- und Sozialpolitik an der Johannes Kepler Universität Linz – OÖ Landeskulturdirektion – OÖ Landesarchiv, Linz 2003, S. 155.

[22] vgl. Herbert Friedl, Ort des Geschehens – Ort der Erinnerung. In: Wert des Lebens. Gedenken – Lernen – Begreifen. Begleitpublikation zur Ausstellung des Landes OÖ in Schloss Hartheim 2003, hg. v. Institut für Gesellschafts- und Sozialpolitik an der Johannes Kepler Universität Linz – OÖ Landeskulturdirektion – OÖ Landesarchiv, Linz 2003, S. 155.

[23] vgl. Bert Pampel, „Mit eigenen Augen sehen, wozu der Mensch fähig ist“ Zur Wirkung von Gedenkstätten auf ihre Besucher, Frankfurt 2007, S. 53; vgl. Annette Eberle, Pädagogik und Gedenkkultur. Bildungsarbeit an NS-Gedenkorten zwischen Wissensvermittlung, Opfergedenken und Menschenrechtserziehung, Würzburg 2008, S. 59.

[24] Vgl. dazu auch: Noa Mkayton, Lernen aus der Geschichte (Magazin, 13. Oktober 2010), S. 5-9, online-Abruf:

http://lernen-aus-der-geschichte.de/wp-content/uploads/2010/10/lernen_zu_ns_und_holocaust_international_0-924.pdf (letzter Zugriff am 30. April 2026)

[25] vgl. Gottfried Kößler, Der Gegenwartsbezug gedenkstättenpädagogischer Arbeit, in: Verunsichernde Orte. Selbstverständnis und Weiterbildung in der Gedenkstättenpädagogik, hg. v. Barbara Thimm – Gottfried Kößler – Susanne Ulrich, Frankfurt am Main 2010, S. 47.

[26] Eberle, Pädagogik und Gedenkkultur, S. 15.

[27] Vgl. www.schloss-hartheim.at. Hier befindet sich eine Übersicht über alle vermittlerischen Angebote des Lern- und Gedenkorts Schloss Hartheim.