obds beim europäischen Delegiertentreffen von ifsw Europe in Utrecht

Von 9. bis 11. Oktober 2026 fand in Utrecht (Niederlande) das jährliche Delegiertentreffen des IFSW Europe statt. Mehr als 60 Teilnehmer*innen aus 24 Mitgliedsverbänden sowie weitere internationale Gäste kamen zusammen, um aktuelle Herausforderungen der Sozialen Arbeit zu diskutieren und gemeinsame Schwerpunkte für die kommenden Jahre festzulegen. Aus Österreich nahmen Stefan Rudolph als Vertreter der younion sowie Julia Pollak als Hauptdelegierte für den obds, Lisa Obermüller als Observer für den obds und Enric Torras in seiner Funktion als Vorstandsmitglied des IFSW E und Delegationsmitglied teil.

Im Mittelpunkt des Treffens standen die internationale Vernetzung, die Stärkung der Profession und die Frage, wie Sozialarbeiter*innen und Sozialpädagog*innen angesichts gesellschaftlicher und politischer Veränderungen unterstützt und geschützt werden können.

Zentrale Themen und Schwerpunkte

Ein wichtiger Schwerpunkt waren die Arbeitsbedingungen, das Wohlbefinden und der Schutz von Sozialarbeiter*innen und Sozialpädagog*innen. Die Teilnehmenden diskutierten bestehende Herausforderungen und Möglichkeiten, wie die europäischen Berufsverbände gemeinsam Verbesserungen vorantreiben können. Das Thema wurde als eigener Arbeitsschwerpunkt in den Arbeitsplan für 2027 aufgenommen.

Auch die Auswirkungen Künstlicher Intelligenz (KI) auf die Soziale Arbeit standen auf der Agenda. Der Workshop dazu wurde von Enric Torras aus Österreich, der Mitglied des Vorstands von IFSW E ist,  gestaltet. Die Diskussionen sollen als Grundlage für weitere Überlegungen und mögliche gemeinsame Positionen oder Orientierungshilfen auf europäischer Ebene dienen.

Ein weiterer Schwerpunkt war ein Workshop zu „eco-social Work“. Dabei ging es um Zukunftsperspektiven für eine Praxis, die soziale und ökologische Herausforderungen zusammendenkt. Zudem wurden Fragen der sozialen Rechte und der Solidarität zwischen Berufsverbänden behandelt.

Gemeinsam die Profession stärken

Das Treffen unterstrich die Bedeutung einer starken internationalen Zusammenarbeit. Trotz unterschiedlicher nationaler Rahmenbedingungen beschäftigen die Berufsverbände ähnliche Fragen – etwa die berufliche Identität, rechtliche Grundlagen, die Anerkennung der Profession und faire Arbeitsbedingungen. Darüber hinaus wurden gemeinsame Initiativen weiterentwickelt, darunter ein europäischer Online-Austausch zum World Social Work.

Utrecht Dach
📸 Einblicke in die internationale Zusammenarbeit: Das DACH-Foto zeigt die Vertreter*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beim Treffen in Utrecht. v.l.n.r: Stefan Rudolph, Allesandro Monti, Julia Pollak, Gabriele Stark-Angermaier, Enric Torras, Lisa Obermüller.

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Zum Originalbericht der IFSW Europe:
Report of the IFSW Europe Annual Delegates’ Meeting 2026 – Utrecht, Netherlands